Burnout-Therapie in Hannover
– wenn Sie merken, dass es so nicht weitergeht

Ich halte gezielt Termine für kurzfristige Gespräche frei – oft innerhalb weniger Tage.

Viele meiner Klient:innen kommen zu mir, wenn sie lange funktioniert haben – und merken, dass sie kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

Wenn Erschöpfung nicht mehr weggeht

Burnout entsteht selten plötzlich. Die meisten Menschen funktionieren lange weiter – trotz Schlafproblemen, innerer Unruhe oder wachsender Erschöpfung.

Nach außen wirkt alles stabil.
Im Inneren wird es zunehmend anstrengend.

Und irgendwann ist klar:
So geht es nicht weiter.

Was bei Burnout im Körper passiert

Burnout ist kein Zeichen von Schwäche.

Es betrifft häufig Menschen, die viel Verantwortung tragen
und lange über ihre eigenen Grenzen gehen.

Das Nervensystem versucht, die Belastung auszugleichen –
und gerät dabei selbst unter Druck.

Dann entstehen Symptome, die sich nicht mehr einfach „wegorganisieren“ lassen.

Warum Burnout so gut wie
nie von selbst besser wird

Was viele unterschätzen: Erschöpfung kann sich festsetzen.

Wenn alte Erholungsstrategien nicht merk wirken, müssen neue erlernt werden.

Je länger die Überlastung anhält, desto schwerer fällt es dem Körper, wieder in die Ruhe zu kommen.

Ein früher Einstieg kann helfen, diesen Prozess zu stoppen.

Was bei akuter Burnout-Diagnose hilft

In vielen Fällen geht es nicht darum, alles komplett zu verändern.

Sondern darum:

  • das Nervensystem zu stabilisieren
  • belastende Muster zu erkennen
  • wieder Zugang zu eigener Regeneration, der gesunden Erholungsfähigkeit, zu bekommen

Oft reichen wenige Sitzungen, um wieder spürbare Entlastung zu schaffen.

Ich arbeite strukturiert und ressourcenorientiert –
nicht aufdeckend, sondern an dem Punkt, an dem Sie gerade stehen.

Typische Burnout-Fälle in meiner Praxis

Ich arbeite häufig mit Menschen, die:

  • beruflich stark eingespannt sind
  • Verantwortung tragen
  • lange „durchgehalten“ haben
  • merken, dass ihre bisherigen Strategien nicht mehr greifen

Manche stehen kurz vor einer Krankschreibung. Andere sind bereits offiziell arbeitsunfähig aufgrund ihres Erschöpfungszustands.

Was sie alle gemeinsam haben:
Sie wollen verstehen, was passiert – und wieder handlungsfähig werden.

Kurzfristige Unterstützung
– ohne lange Wartezeit

Ich halte gezielt Termine für kurzfristige Gespräche frei
oft innerhalb weniger Tage.

Viele meiner Klient:innen nutzen diese Zeit, um Stabilität zurückzugewinnen und parallel weiter nach einem kassenfinanzierten Therapieplatz zu suchen.

Das ist völlig in Ordnung.

Häufige Fragen zu Burnout

Wie erkenne ich Burnout?

Burnout zeigt sich oft schleichend: anhaltende Erschöpfung, Schlafprobleme, innere Unruhe oder das Gefühl, innerlich leer zu sein. Freizeitaktivitäten und andere Dinge, die bisher zuverlässig Freude bereiteten, tun dies auf einmal nicht mehr.

Manche Menschen berichten von dem Gefühl, das Leben wie durch eine Glaswand oder wie auf einer Kinoleinwand zu erleben. Als würde das Leben an ihnen vorbeigehen, obwohl sie live dabei sind.

Ist das schon Burnout oder „nur Stress“?

Die Übergänge sind fließend. Entscheidend ist weniger die Diagnose als die Frage, wie stark Ihre Lebensqualität eingeschränkt ist. Typisch für Burnout ist eine vorngegangene Phase von langanhaltendem Stress, kombiniert mit der Hoffnungslosigkeit, dass der Stress – ein hohes Arbeitspensum, Zeitdruck und enge Deadlines, eine Doppelbelastung wie die Pflege eines kranken Angehörigen oder eine stark konfliktbelastete intime Beziehung, in absehbarer Zeit

Ich habe doch gar keinen Stress – ich bin doch kein Manager?

Viele meiner Klient:innen haben ein verzerrtes Verständnis von Stress. Stress ist nicht nur ein voller Terminkalender oder eine Führungsposition. Er entsteht auch durch anhaltende Verantwortung, innere Anspannung, ungelöste Konflikte oder das Gefühl, dauerhaft funktionieren zu müssen. Entscheidend ist nicht, wie es von außen aussieht, sondern wie stark Ihr System tatsächlich belastet ist.

Wie schnell kann sich etwas verändern?

Das ist individuell unterschiedlich. Viele Klient:innen erleben jedoch bereits nach wenigen Gesprächen erste Entlastung.

Muss ich sofort alles verändern?

Nein. Oft geht es zunächst darum, wieder stabiler zu werden und klarer zu sehen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Müssen wir dann über meine Kindheit reden?

Nein, eine Burnout-Therapie bedeutet nicht zwingend, dass Kindheit und Jugend komplett aufgerollt werden müssen. Verhaltensweisen von Eltern und anderen prägenden Figuren können zum Problem beitragen – bei diesem Krankheitsbild ist das aber nicht typisch. Es geht eher darum, gesunde Grenzen gegenüber dem eigenen Anspruch innerhalb einer Leistungsgesellschaft etablieren zu lernen.

Kann ich auch kommen, wenn ich noch funktioniere?

Ja. Gerade dann kann es sinnvoll sein, früh gegenzusteuern.

Muss ich dafür krankgeschrieben sein?

Nein. Viele kommen, bevor es so weit ist – genau das kann helfen, eine Verschlechterung zu vermeiden.

Kann Burnout wieder verschwinden?

Burnout ist kein statischer Zustand. Mit der richtigen Unterstützung kann sich das Nervensystem wieder stabilisieren.