Wenn Angst Ihren Alltag bestimmt
– und es so nicht weitergehen kann
Ich halte gezielt Termine für kurzfristige Gespräche frei
– oft innerhalb weniger Tage.
Angst ist kein Problem
– wenn sie wieder geht
Angst gehört zum Leben. Schwierig wird es, wenn sie:
- immer schneller ausgelöst wird
- länger anhält
- sich auf immer mehr Situationen ausweitet
Dann beginnt Angst, den Alltag zu bestimmen.
Wie eine Angststörung beginnt
Oft beginnt es nachvollziehbar:
Eine belastende Situation, ein intensives Gefühl, ein Kontrollverlust.
Das Gehirn speichert diese Erfahrung –
und reagiert beim nächsten Mal vorsichtiger.
Manchmal zu vorsichtig.
Abgrenzung zu Panikattacken
Wenn bei Ihnen vor allem plötzlich auftretende Panikattacken im Vordergrund stehen, finden Sie hier genauere Informationen:
>> Zur Seite über Panikstörungen
Typische Ausprägungen einer Angststörung
In meiner Praxis sehe ich unter anderem:
- anhaltende innere Unruhe
- ständiges Gedankenkreisen
- generalisierte Ängste
- soziale Unsicherheit
- körperlich spürbare Angstreaktionen ohne klaren Anlass
Was viele Angstpatientinnen
und Angstpatienten unterschätzen
Angst verschwindet selten einfach von selbst.
Viele versuchen:
- sich abzulenken
- sich zusammenzureißen
- bestimmte Situationen zu vermeiden
Kurzfristig hilft das.
Langfristig stabilisiert es die Angst.
Was sich durch Therapie verändern kann
Ziel ist nicht, Angst vollständig zu „entfernen“.
Sondern darum:
- die Mechanismen zu verstehen
- körperliche Reaktionen regulierbar zu machen
- wieder mehr Sicherheit im eigenen Erleben zu entwickeln
Viele Angstpatient:innen erleben bereits nach wenigen Sitzungen erste Entlastung.
Fragen, die viele Menschen mit Angststörungen beschäftigen
Was ist eine Angststörung?
Eine Angststörung liegt vor, wenn Angst nicht mehr nur in konkreten Gefahrensituationen auftritt, sondern sich verselbstständigt und den Alltag einschränkt. Sie kann sich in anhaltender Unruhe, Gedankenkreisen, körperlichen Symptomen oder Vermeidungsverhalten zeigen.
Welche Angststörungen gibt es?
Unter dem Begriff Angststörung werden unterschiedliche Ausprägungen zusammengefasst.
Dazu zählen unter anderem:
- die generalisierte Angststörung (F41.1) mit anhaltender innerer Unruhe und Sorgen
- Panikstörungen (F41.0) mit plötzlich auftretenden intensiven Angstreaktionen
- soziale Phobien (F40.1), bei denen vor allem zwischenmenschliche Situationen belastend sind
- sowie spezifische Phobien (F40.2), etwa bei Höhen, engen Räumen oder bestimmten Tieren
Die Übergänge sind oft fließend – entscheidend ist weniger die genaue Bezeichnung als die Frage, wie stark die Angst den Alltag beeinträchtigt.
Wann sollte man sich bei Angst Hilfe holen?
Spätestens dann, wenn die Angst:
- häufiger auftritt
- länger anhält
- den Alltag oder wichtige Entscheidungen beeinflusst
Ein früher Zeitpunkt ist oft sinnvoll, um zu verhindern, dass sich die Angst weiter verfestigt.
Wie äußert sich eine Angststörung im Alltag?
Typisch sind:
- ständige innere Anspannung
- Grübeln und Gedankenkreisen
- Unsicherheit in sozialen Situationen
- körperliche Symptome wie Herzrasen, Schwindel oder Engegefühl
Viele Betroffene beginnen außerdem, bestimmte Situationen zu vermeiden.
Kann eine Angststörung von selbst wieder verschwinden?
In manchen Fällen ja. Häufig bleibt sie jedoch bestehen oder verstärkt sich, wenn keine gezielte Veränderung erfolgt.
Gerade Vermeidungsstrategien stabilisieren die Angst oft langfristig.
Wie läuft eine Therapie bei Angststörungen ab?
In der Therapie geht es darum:
- die Mechanismen der Angst zu verstehen
- körperliche Reaktionen besser regulieren zu können
- neue Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu entwickeln
Der Fokus liegt dabei auf konkreten, umsetzbaren Veränderungen.
Wie schnell kann sich eine Angststörung verbessern?
Das ist individuell unterschiedlich. Viele Menschen erleben jedoch bereits nach wenigen Sitzungen erste Entlastung und mehr Sicherheit im Umgang mit ihrer Angst.
Was ist der Unterschied zwischen Angststörung und Panikattacken?
Panikattacken sind plötzlich auftretende, intensive Angstreaktionen.
Eine Angststörung ist meist breiter angelegt und zeigt sich oft als dauerhafte Anspannung oder wiederkehrende Angst in bestimmten Situationen.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Panikattacken und Panikstörungen.
Gibt es Hilfe bei Angststörungen ohne lange Wartezeit in Hannover?
Neben kassenfinanzierten Therapieplätzen mit längeren Wartezeiten gibt es auch die Möglichkeit, kurzfristig Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die Zeit zu überbrücken und erste Veränderungen einzuleiten.
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